HUFSCHMIED, HUFTECHNIKER, HUFPFLEGER, HUFHEILPRAKTIKER, HUFORTHOPÄDE, ...

IST DOCH ALLES DAS GLEICHE, ODER?

„Ohne Huf - kein Pferd”, so lautet der Titel eines Buches über Hufpflege, Hufkrankheiten und Hufbeschlag geschrieben von Fritz Rödder. Und er trifft damit genau ins Schwarze. Was wäre für unser Lauftier Pferd wichtiger als seine Hufe, auf denen es läuft? Doch wer ist nun im Dschungel der vielen Hufbearbeiter-Bezeichnungen der Richtige für unser Pferd? Und vor allem woran kann ich das als Pferdebesitzer erkennen?

 

GESCHICHTE

Japanischer Hufschutz
Japanischer Hufschutz aus Pflanzenfasern (Quelle: Illustration from "Horse-shoes and horse-shoeing: their origin, history, uses, and abuses ", pag. 115, George Fleming, Chapman and Hall, London 1869)

Nach neuen Hinweisen bei Ausgrabungen im Norden Kasachstans wurden Pferde bereits vor 5.500 Jahren domestiziert und sowohl als Milchlieferanten, als auch als Reittiere genutzt. (Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9611-2009-03-09.html)
Hier wurden bereits erste Grundlagen für die Hufpflege als großen Teil der Pflege des neuen Partners gelegt.
Der Pferdehuf war bis dahin darauf angelegt, dass er sich mit der Hornkapsel als nachwachsendem Rohstoff an verschiedenste Bodenverhältnisse und Umgebungsbedingungen innerhalb der natürlichen Grenzen, in denen sich die wilden Pferde bewegten anpassen konnte.
Durch die Partnerschaft mit dem Menschen wurde das natürliche Gleichgewicht von Hornproduktion und Abrieb beeinflusst. Je nach Nutzung war in manchen Bereichen das Hornwachstum größer als der Abrieb, in anderen wiederum kam die Produktion des Hufhorns mit den Anforderungen der Nutzung als Reittier nicht mit.
Daher machte man sich in der Antike schon Gedanken über Hufschutz in Form von sogenannten „Hipposandalen“. Zunächst aus pflanzlichem Material, später auch aus Eisen. Wann genau der genagelte Hufschutz Einzug hielt, lässt sich nicht exakt beziffern.

Techniken wurden erfunden, optimiert, verworfen, Schulen gegründet und ein eigener Handwerksberuf, der Hufschmied entstand.
Mit der Industrialisierung im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert nahm der Stellenwert des Pferdes als Partner des Menschen immer mehr ab. Nach dem 2. Weltkrieg war der Fortbestand des Haustieres Pferd sogar gefährdet und so trat auch der Berufsstand des Hufschmiedes eher in den Hintergrund und war kurz vor dem Aussterben. Dabei ging ein immenser Schatz an altem und bewährtem Wissen nach dem Tod der alten gelernten  Hufschmiede für immer verloren. Niemand war mehr da, der das Handwerk noch beherrschte und weiter geben konnte.
Als das Pferd als Freizeitpartner entdeckt und immer beliebter wurde, stieg auch wieder der Bedarf an qualifizierten Fachleuten für die Hufpflege und es wurde das Berufsbild des Hufbeschlagschmiedes geschaffen. Personen, die über eine abgeschlossene Ausbildung in einem Metallberuf verfügten, konnten über eine Weiterbildung bestehend aus Theorie und Praxis den Beruf des Hufbeschlagschmiedes erlernen. Neben der Pflege des Barhufs lag hier der Schwerpunkt vorwiegend auf der Zurichtung und Anbringung des geschmiedeten und genagelten Hufschutzes als Abriebschutz wie sich dies seit hunderten von Jahren bewährt hatte.Leider fehlte es unter anderem an Lehrmeistern, da nur noch wenige Schmiede die Tätigkeit des Hufschmiedes ausübten. So konnte der Bedarf an Huffachleuten nur unzureichend  gedeckt werden.
Aus dieser Notwendigkeit heraus begannen viele Pferdebesitzer, sich mit der Bearbeitung und dem Beschlag ihrer Pferde zu beschäftigen und das selbst in die Hand zu nehmen. Besonders im Bereich der Barhufbearbeitung zeichnete sich nach und nach mehr Bedarf ab. Lag doch der Schwerpunkt in der staatlichen Hufbeschlagschmiedeausbildung auf dem Anbringen von Hufeisen. So „funktionierte“ die Bearbeitung von reinen Barhufen meist eher schlecht als recht und dadurch konnten viele Pferde „halt ohne Eisen nicht laufen“.
Mittlerweile erfreut sich das Pferd als Partner des Menschen in der Freizeit großer Beliebtheit und viele erfüllen sich auch gerade in älteren Jahren den Traum vom Reiten und eventuell auch vom eigenen Pferd.
Die „Nutzung” des Pferdes hat sich vom reinen Arbeits- und Transporttier zum Freizeitpartner in allen Sparten der Reiterei entwickelt. Dabei fordern viele Aktivitäten das Hufhorn nicht annähernd so stark wie dies noch in früheren Zeiten der Fall gewesen ist und ein Großteil der Pferde kommt ohne permanenten Hufschutz zurecht. Neben dem klassischen Eisenbeschlag wurden Alternativen wie Beschläge aus Kunststoffen, geklebter Hufschutz oder auch Hufschuhe entwickelt.
Aus den Erkenntnissen engagierter Pferdebesitzer entwickelten sich eigene Bearbeitungstheorien und Ausbildungen für Hufbearbeiter, die auf die Barhufbearbeitung ausgelegt waren.

 

DAS HUFBESCHLAGSGESETZ

Nachdem das alte Beschlagsgesetz abgesetzt wurde und die bestehend Ausbildung zum Hufbeschlagschmied überarbeitet und verbessert werden sollte, wurde am 24.04.2006 das Gesetz über den Beschlag von Hufen und Klauen (Hufbeschlaggesetz - HufBeschlG) veröffentlicht. Darin wurde der Hufbeschlag als „die Gesamtheit aller Verrichtungen an einem Huf zum Zweck des Schutzes, der Gesunderhaltung, der Korrektur oder der Behandlung“ definiert, der „nur von geprüften und staatlich anerkannten Hufbeschlagschmieden/ Hufbeschlagschmiedinnen ausgeübt werden“ darf. (Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/hufbeschlg_2006/BJNR090010006.html)
Nach einer Verfassungsbeschwerde von bereits seit Jahren erfolgreich praktizierenden alternativen Hufbearbeitern, wurde das Gesetz 2007 in Teilen, die die Barhufbearbeitung und den Kunststoffbeschlag betreffen außer Kraft gesetzt.
Eine staatliche Regelung der Ausbildung auch für reine Barhufbearbeiter oder Hufbearbeiter, die vorwiegend Kunststoffbeschläge anbringen steht noch aus.

 

HUFSCHMIED, HUFTECHNIKER, HUFPFLEGER,... WER MACHT DENN NUN WAS?

Der Pferdebesitzer ist also immer noch allein gelassen im Wirrwarr der Begriffe und Bezeichnungen. Darum möchte ich hier einen kleinen Überblick versuchen hinter welcher Bezeichnung Sie was genau erwarten können und Ihnen dazu die momentan gängigen Ausbildungswege/-praktiken aufzeigen.
Genau definiert und geregelt ist bisher nur der Begriff des Hufschmieds bzw. Hufbeschlagschmieds. Alle anderen Bezeichnung kann sich jedermann nahezu frei zulegen und daher sind die Auslegungen auch sehr verschieden. Ich möchte trotzdem versuchen, zumindest eine Orientierung zu geben, kann dabei aber nicht alle Ausnahmen und Eventualitäten berücksichtigen.

 

DER HUFBESCHLAGSCHMIED

Blume aus alten Hufeisen
Schmiede können mehr als beschlagen
AUSBILDUNG:

„Hufschmiede” haben in der Regel zunächst eine Berufsausbildung abgeschlossen (inzwischen muss dies nicht mehr zwingend in einem Metallberuf sein). Anschließend einen Einführungskurs (mindestens 4 Wochen) an einer staatlichen Hufbeschlagschule oder bei einem dafür qualifizierten Hufbeschlagschmied absolviert und dann zwei Jahre bei einem Hufbeschlagschmied (der mindestens schon drei Jahre als solcher tätig ist) praktisch gearbeitet. Nach einem Vorbereitungslehrgang an einer staatlich anerkannten Hufbeschlagschule (Vollzeit mindestens 4 Monate, Teilzeit 8-16 Monate) haben sie die Prüfung zum staatlich geprüften Hufbeschlagschmied abgelegt.
Liste staatlich anerkannter Hufbeschlagschulen:
http://www.edhv.de/downloads/lehrschmiedende.pdf

TÄTIGKEITSBEREICH:

Schwerpunkt der Tätigkeit von Hufbeschlagschmieden liegt, wie die Berufsbezeichnung bereits nahe legt im Anbringen von permanentem Hufschutz, sprich dem Beschlagen von Pferden mit Hufeisen. Daneben fällt aber auch die Bearbeitung von Barhufen oder die Anbringung von alternativem Hufschutz in ihren Tätigkeitsbereich.

 

DER HUFTECHNIKER

Kunststoffbeschlag EasyWalker
Kunststoffbeschlag EasyWalker
AUSBILDUNG:

Die Ausbildung zum Huftechniker wird derzeit von verschiedenen Schulen angeboten. Meist ist eine vorige Ausbildung zum Hufpfleger Voraussetzung für die Ausbildung zum Huftechniker. Die Dauer der Ausbildung variiert je nach Schule und auch der Anteil und die Art und Weise der Ableistung von Praktikumstagen ist unterschiedlich geregelt.
Die bekanntesten Schulen ohne Wertung in alphabetischer Reihenfolge:
BESW Akademie für Hufpflege, Huftechnik & Hufbeschlag http://www.besw.de/
ebeta Schule für Hufpflege + Huftechnik http://www.ebeta.de
Europäische Hufbeschlagsakademie http://www.hufbeschlagsakademie.eu
Freie Schule für Hufpflege und Huftechnik Flachslanden http://www.die-hufschule.de
Rheinische Hufbeschlagsschule http://www.hufbeschlagschule.de

TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG:

Wie an den Ausbildungsvoraussetzungen schon zu sehen, befasst sich der Huftechniker mit der Pflege und Bearbeitung von Barhufen, arbeitet aber durch seine zusätzliche Qualifikation auch mit permanentem Hufschutz in Form von Aluminium- oder Kunststoffbeschlägen oder auch Klebebeschlägen.

 

DER HUFPFLEGER

Hufbock mit Raspel und Schürze mit Messern
Arbeitsutensilien eines Hufbearbeiters
AUSBILDUNG:

Ausbildungsmöglichkeiten zum Hufpfleger gibt es sehr viele. Meist schon von den oben genannten Schulen für Huftechniker, da diese Ausbildung in der Regel eine Ausbildung zum Hufpfleger voraussetzt. In der Hufpflege haben sich viele verschiedene Bearbeitungsrichtungen entwickelt, die auf unterschiedlichen Bearbeitungstheorien und -grundsätzen beruhen.

TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG:

Der Hufpfleger sieht seine Aufgabe in erster Linie in der Pflege des Barhufes. Ziel ist es, einem Pferd dazu zu verhelfen, auch ohne permanenten Hufschutz wie Metall- oder Kunststoffbeschlag gut auf seinen Hufen laufen zu können.

 

DER HUFPFLEGER/HUFHEILPRAKTIKER NACH DR. HILTRUD STRASSER

AUSBILDUNG/VERBÄNDE:

Nachdem der Betrieb der Hufklinik in Tübingen 2010 eingestellt wurde, wird die Ausbildung über das Europäische Institut für Pferdephysiologie angeboten und ist innerhalb von zwei Jahren berufsbegleitend möglich.
Nähere Informationen finden sich unter http://equine-institut.com
Verband der Hufpfleger und Hufheilpraktiker nach Dr. Strasser (VdHp e.V.) http://www.vdhp.de/

TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG:

Hufpfleger/Hufheilpraktiker nach Dr. Hiltrud Strasser lehnen permanenten Hufschutz grundsätzlich ab, da dieser nach der Lehrmeinung dem Pferdehuf mehr Schaden zufügt, als er nutzt. Als Grundlage der Bearbeitung dienen die Erkenntnisse, die Frau Dr. Strasser in ihrer Tätigkeit als Tierärztin über Hufe gesammelt und die Theorien die sie daraus abgeleitet hat.

 

DER HUFPFLEGER NHC (= NATURAL HOOF CARE)

AUSBILDUNG/VERBÄNDE:

Die verschiedenen NHC-Richtungen in Deutschland sind sehr verzweigt. Einige NHC Hufpfleger haben ihre Ausbildung direkt in den USA gemacht, andere an Instituten hier in Deutschland.
Hier einige Adressen:
Offizielle AANHCP Webseite http://www.aanhcp.net
ISNHCP, Schulungszweig der AANHCP http://www.isnhcp.net
Keep it natural e.V. (Berufsverband der NHC-Hufpfleger) http://www.keep-it-natural.org/
NHC Barhufzentrum http://www.barhufzentrum.de/

TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG:

Natural Hoof Care ist eine Hufbearbeitungsmethode, die aus den USA nach Europa kam. Sie wurde von Hufschmied Pete Ramey in Zusammenarbeit mit Jamie Jackson entwickelt.
Grundlage sind Beobachtungen an den Hufen frei lebender Mustangs. Dieser Huf dient als Vorbild für einen auch auf schwerem Terrain „funktionierenden” Barhuf, der seine Form durch den im Lebensraum der Pferde üblichen Abrieb bekommt.
In der Bearbeitung nach NHC wird versucht, dem jeweiligen Huf individuell in solch eine funktionale Form zu helfen, indem gezielt an den jeweils nötigen Stellen Einfluss genommen wird.

 

DER HUFORTHOPÄDE

Huforthopäde und Pferd
Huforthopäde bei der Arbeit
AUSBILDUNG/VERBÄNDE/INSTITUTIONEN:

Auch „Huforthopäde“ ist kein geschützter Begriff und wird teilweise von Hufbearbeitern aller Coleur verwendet. In der Regel verbindet man mit dem Begriff „Huforthopäde” aber zwei Namen. Zum einen Jochen Biernat (DIfHO ®) und zum anderen die Deutsche Huforthopädische Gesellschaft e.V. (DHG). Diese beiden Institutionen bieten je eine Ausbildung an, nach der man den Titel „Huforthopäde” erlangt. Bei beiden Organisationen erfolgt die Ausbildung über zwei Jahre hinweg berufsbegleitend.
Deutsche Huforthopädische Gesellschaft e.V. (DHG) http://dhgev.de/
Deutsches Institut für Huforthopädie ® nach Jochen Biernat http://difho.de/

TÄTIGKEITSBESCHREIBUNG:

Huforthopäden arbeiten am Barhuf. Es wird kein dezidiertes Idealbild eines Hufes, sondern der für das jeweilige Pferd in seiner Gesamtheit physiologische, sprich „den normalen Lebensvorgängen entsprechende” (Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Physiologisch) Huf angestrebt. Dazu wird nicht nach einer festen Hufbearbeitungstheorie gearbeitet, sondern möglichst vorausschauend durch entsprechende Bearbeitung der Abrieb gesteuert und somit entfällt ein eventuelles „gerade schneiden“ des Hufes.
Es werden die Formungskräfte der Umgebung wie Abrieb und Bodengegendruck genutzt und möglichst individuell gesteuert, um dem Huf in seine für ihn funktionale Form zu helfen. Grundprinzip der Huforthopädie ist das Prinzip des „werden lassens”. Es erfolgen keine abrupten Umstellungen, sondern schonende Übergänge zu einer anderen Stellung, wenn dies z.B. notwendig ist.
Der Huf wird möglichst vorausschauend so bearbeitet, dass er sich nicht oder nur in geringem Maße schief abläuft. Somit entfällt ein nachträgliches gerade richten.

 

WER IST NUN DER RICHTIGE FÜR MEIN PFERD UND WIE ERKENNE ICH DAS?

Nach diesem kleinen Überblick fragen Sie sich sicher immer noch, welcher Fachmann denn nun der richtige ist. Dies müssen Sie zuletzt ganz individuell entscheiden.
Am Anfang aller Überlegungen sollten Sie fest legen, in welchem Rahmen Sie Ihr Pferd „nutzen” möchten. Soll ihr Pferd sportliche Höchstleistungen bringen oder einfach Ihr Begleiter in der Freizeit sein? Reiten Sie viel oder wenig? Wie abriebintensiv sind die Böden, auf denen Sie reiten und auf denen Ihr Pferd lebt (Stichwort: Auslauf)? Wenn ein Hufschutz nötig ist, muss dieser per-manent sein oder reicht ein temporärer Schutz wie ein Schuh oder ein Übergangsbeschlag für den Wanderritt im Sommer?
Nach Beantwortung dieser Fragen können Sie zumindest eingrenzen, ob Sie einen Fachmann brauchen, der Ihr Pferd beschlägt oder ob die Betreuung Ihres Pferdes ohne Anbringung eines Hufschutzes ausreichend ist.
Und nun ist die Frage, wer es denn genau sein soll. Schauen Sie sich in Ihrem Umfeld um. Welche Hufbearbeiter betreuen die anderen Pferde im Stall? In welchem Zustand sind deren Hufe? Gibt es Auffälligkeiten wie Risse, schlechte Hornqualität, Strahlfäule? Passt der Huf zum Rest des Pferdes (Gebäude, Gelenkstellung, Beine)? Wie laufen die Pferde kurz nach der Bearbeitung? Sprechen Sie mit den Hufbearbeitern und scheuen Sie sich nicht, gerade bei den alternativen Bezeichnungen nach Ausbildungsort, Art und Dauer der Ausbildung, Inhalten etc. pp. zu fragen.
Zu guter Letzt hat immer Ihr Pferd recht. Die Hufbearbeitung mit der Ihr Pferd am besten läuft ist auch die richtige für Ihr Pferd. Wenn keine anderen gesundheitlichen Einschränkungen vor liegen sollte ein Pferd nach erfolgter Hufbearbeitung immer besser als zuvor oder zumindest gleich gut laufen können.

Text/Fotos: Stefanie Wegmann, Huforthopädin z.A. DHG e.V., 02.10.2013